„Maßstab unserer Diskussion ist das Programm, mit dem wir zur Kommunalwahl angetreten sind“, kündigte Weber an. Immerhin gehe es um die Glaubwürdigkeit der CDU, wenn weniger als ein Jahr nach der Kommunalwahl zentrale Aussagen des Wahlprogramms aufgegeben werden sollten. Das gelte vor allem für die Frage der Steuererhöhungen. Gleichwohl sei ein Votum der Partei für Steuererhöhungen nicht auszuschließen. „Wenn sonst nicht nur die typischen und lieb gewonnenen Münster-Standards aufgeben werden müssen, sondern Strukturen unwiederbringlich zerschlagen werden, lässt auch unser Wahlprogramm als letztes Mittel Steuererhöhungen zu“.
Ausdrücklich will die CDU auch externe Stimmen hören. Wie Weber ankündigte, werden Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und der Gewerkschaften zu den CDU-Mitgliedern sprechen.
Ob ein weiterer hochrangiger Gast am Dienstagabend in die Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums kommt, wird sich erst am Tag selbst entscheiden. „Wenn die Plenarsitzung des Landtags in Düsseldorf rechtzeitig beendet ist, wird uns noch der Generalsekretär der CDU-Nordrhein-Westfalen, Andreas Krautscheid über die politische Situation auf Landesebene informieren“, berichtet Weber.
